Römische Kaiserzeit, Konstantin I. der Grosse, Leichtes Milaresion

Dieser Miliarense wurde als spezielles Erinnerungsgeschenk zur Feier des 6. Konsulates von Konstantin dem Grossen (307-337) geprägt. Der Kaiser weilte zwischen 318 und 320 in Sirmium, einem Militärlager im Grenzgebiet der heutigen Länder Ungarn und Serbien. Die Vorderseite trägt seine Büste; das Münzbild auf der Rückseite zeigt Konstantin zusammen mit zwei seiner Söhne, alle in militärischer Kleidung und mit langen Zeptern. Die beiden Prinzen sind Crispus und der spätere Kaiser Konstantin II.

Der Miliarense wurde später die Silbermünze des byzantinischen Reichs. Er behielt seine Bedeutung als Zahlungsmittel bis ins 11. Jahrhundert und wurde danach zur Rechnungsmünze.

Ausgabejahr

ca. 318-320 n. Chr.

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