Römische Kaiserzeit, Gallienus, Antoninian

Im 3. Jahrhundert befand sich das römische Reich auf dem Tiefpunkt seiner Macht. 253 n. Chr. wurde Valerianus von seinen Truppen zum Herrscher ausgerufen und machte seinen Sohn Gallienus zum Mitregenten. Ab 260 regierte Gallienus allein. In dieser Zeit gelang es ihm durch Reformen, das Römische Reich vor dem völligen Zerfall zu retten. Trotzdem gelang es auch dem Gallienus nicht, die wirtschaftliche Situation im Reich zu stabilisieren.

Der zunehmenden Inflation versuchte Gallienus durch eine verstärkte Münzprägung entgegen zu wirken. Der Geldausstoss der Münzstätte in Rom wurde verdoppelt und zahlreiche Münzstätten neu in Betrieb genommen. Nie zuvor waren solche Massen an Münzen in Umlauf. Entsprechend gehören die Antoniniane des Gallienus zu den häufigsten Münzen der römischen Geldgeschichte.

Ausgabejahr

ca. 253-268 n. Chr.

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