Ägäis, Chios unter der Mahona, Filippo Maria Visconti, Dukat

Chios ist eine Insel in der Ägäis, nur wenige Kilometer vor der türkischen Küste gelegen. Dank dieser günstigen Lage war das Eiland bereits um 700 v. Chr. ein Zentrum für Kultur und Handel. Die Kehrseite war allerdings, dass sich immer wieder fremde Mächte für die Insel interessierten. In der Antike geriet Chios zunächst unter die Herrschaft der Perser, dann der Griechen und schliesslich der Römer. Im Mittelalter folgten die Byzantiner, die Venetier und die Genuesen.

Dieser Dukat stammt aus der Zeit der genuesischen Herrschaft über Chios. Münzherr war Filippo Maria Visconti (1421-1436), der Herzog von Mailand, der seit 1421 auch in Genua das Sagen hatte. Die Münze ist eine Nachahmung der Dukaten von Venedig, der damals gebräuchlichsten Handelsmünze der Region. Sie zeigt auf der Vorderseite den Dogen mit den heiligen Petrus und auf der Rückseite Jesus Christus in einer Mandorla.

Ausgabejahr

1421-1436 n. Chr.

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