Heiliges Römisches Reich, Gemeinschaftsprägung Uri, Schwyz und Unterwalden, Dicken

In den Schweizerischen Urkantonen liefen bis 1500 vor allem Pfennige der Zürcher Fraumünsterabtei um. Die Innerschweiz gehörte nämlich zum Münzkreis von Zürich, und prägte erst ab etwa 1500 eigenes Geld. Die Münzstätte befand sich jenseits der Alpen, in Bellinzona, denn das Innerschweizer Geld war für den Handel mit Italien bestimmt. Allerdings wurde die Qualität dieser ersten 'Schweizer' Münzen von den Italienern schon bald beanstandet und die Prägetätigkeit in Bellinzona wieder eingestellt. Man verlegte die Münzstätte nach Altdorf, den Hauptort des Kantons Uri.

Dort ist dieser Dicken entstanden. Die Vorderseite trägt die Wappen der drei Orte. Auf der Rückseite ist der heilige Martin zu sehen, der Schutzheilige von Schwyz und Uri.

Ausgabejahr

ca. 1550 n. Chr.

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